Der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas hat einen festen Auftrag über 92 Turbinen für das 1,38 GW starke Offshore-Windparkprojekt Vanguard West von RWE in Großbritannien erhalten.
Vestas übernimmt die Lieferung, den Transport und die Inbetriebnahme der V236-15,0-MW-Turbinen für das Projekt und wird den Offshore-Windpark im Rahmen eines fünfjährigen umfassenden Servicevertrags betreuen, gefolgt von einem langfristigen Betriebsunterstützungsvertrag.
Der Vertrag folgt auf die Ergebnisse der siebten Vergaberunde (AR7) des Vereinigten Königreichs, die das Vertrauen in die Offshore-Windprojektpipeline des Landes stärkten und den Fortschritt bei Großprojekten unterstützten.
Der Standort Vanguard West liegt etwa 47 km vor der Küste von Norfolk in East Anglia. RWE peilt eine endgültige Investitionsentscheidung im Sommer 2026 an, die Inbetriebnahme wird für 2029 erwartet.
„Nach dem Erfolg von RWE in der siebten Zuteilungsrunde stellt diese Partnerschaft einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung des Projekts Vanguard West dar. Angesichts der umfangreichen Offshore-Erfahrung von RWE freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit Vestas, die über umfassende Expertise in der Turbinenherstellung und -lieferung verfügt“, sagte Sven Utermöhlen, CEO von RWE Offshore Wind.
„Die Dynamik im Bereich Offshore-Windenergie in Europa nimmt zu, da die britische Regierung ihr Engagement im AR7 verstärkt und Projekte wie Vanguard West vorangetrieben werden. Diese Kombination aus Branchenpartnerschaft und staatlichem Engagement sendet ein starkes Signal für die Entschlossenheit Großbritanniens, seine Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien voranzutreiben“, fügte Nils de Baar, Präsident von Vestas Nord- und Mitteleuropa sowie Global Offshore, hinzu.