Der Offshore-Bohrdienstleister Seadrill hat mehrere Aufträge für seine Bohrinseln West Capella, West Elara und West Carina in Malaysia, Norwegen und Brasilien erhalten.
In Malaysia sicherte sich das Ultra-Tiefseebohrschiff West Capella einen Bohrlochvertrag mit einem nicht genannten Betreiber.
Das Programm soll im zweiten Quartal 2026 starten und voraussichtlich 440 Tage dauern. Es beinhaltet Optionen für drei weitere Bohrungen. Der Gesamtvertragswert für die feste Laufzeit beträgt ca. 157 Millionen US-Dollar, einschließlich einer Mobilisierungsgebühr von 5 Millionen US-Dollar und ohne zusätzliche Leistungen.
In Norwegen hat die Hubinsel West Elara einen Unterbringungsvertrag mit Equinor auf dem norwegischen Festlandsockel abgeschlossen. Das Programm soll voraussichtlich im dritten Quartal 2026 beginnen und bis ins vierte Quartal 2027 andauern. Der Gesamtvertragswert beträgt 78 Millionen US-Dollar zuzüglich dreier optionaler Verlängerungen von jeweils drei Monaten.
Vor der Auftragsvergabe erzielte Seadrill eine Einigung mit dem derzeitigen Vertragsinhaber über die Bereitstellung der Bohrinsel, was zu einer Nettoerhöhung des Gesamtauftragswerts um 23 Millionen US-Dollar führte.
In Brasilien teilte Seadrill mit, dass der aktuelle Vertrag für das Bohrschiff West Carina bis April 2026 verlängert wurde.
„Wir freuen uns, diese wichtigen Verträge mit mehreren unserer langjährigen Kunden bestätigen zu können. Die Reaktivierung der West Capella steigert das Ertragspotenzial von Seadrill in einer Region mit wiedererstarkter Nachfrage nach Offshore-Bohrungen erheblich.“
„Der Vertrag der West Elara mit Equinor in Norwegen stellt eine harmonische Lösung für eine mögliche Lücke im Betrieb der Bohrinsel dar und bestätigt, dass Seadrills partnerschaftlicher Ansatz mit den Kunden weiterhin Wert für alle Beteiligten schafft“, sagte Simon Johnson, Präsident und CEO von Seadrill.