Enis Kongo-LNG-Projekt Phase 2 beginnt mit der ersten LNG-Lieferung (Video)

9 Februar 2026

Eni hat die erste Ladung Flüssigerdgas (LNG) aus Phase 2 des Congo-LNG-Projekts verschifft und damit den Beginn der LNG-Exporte von der schwimmenden Flüssigerdgas-Anlage (FLNG) Nguya vor der Küste des Kongo eingeläutet.

Mit dem Start der zweiten Phase hat das Congo-LNG-Projekt eine Gesamtverflüssigungskapazität von 3 Millionen Tonnen pro Jahr erreicht, was etwa 4,5 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr entspricht. Das Projekt verarbeitet Gas aus den Feldern Nené und Litchendjili im Offshore-Lizenzgebiet Marine XII.

Die erste Ladungslieferung signalisiert den Übergang des Projekts in die kommerzielle Produktion und ist Teil der Strategie von Eni, ihr LNG-Portfolio bis 2030 durch Projekte in verschiedenen Regionen auf 20 Millionen Tonnen pro Jahr auszubauen.


„Heute erreichen wir einen sehr wichtigen Meilenstein dank der vertrauensvollen Beziehung, die wir zu den Institutionen des Landes und den lokalen Gemeinschaften aufgebaut haben. Wir waren das einzige Unternehmen, das in Gas investiert hat, um den Inlandsmarkt zu entwickeln und das routinemäßige Abfackeln von Erdgas zu reduzieren.“

„Diese vor über 20 Jahren getroffene Entscheidung führte dazu, dass wir ausreichende Mengen für den Export erschließen konnten. Phase II des Kongo-LNG-Projekts wurde im Vergleich zum Branchenschnitt in Rekordzeit realisiert, wodurch die Gasverfügbarkeit auf den internationalen Märkten erhöht und zur italienischen und europäischen Energiesicherheit beigetragen wurde, während gleichzeitig konkrete Vorteile für die lokale Wirtschaft generiert wurden“, sagte Claudio Descalzi, Vorstandsvorsitzender von Eni.

Phase 1 des Congo-LNG-Projekts, basierend auf der schwimmenden Verflüssigungsanlage Tango, nahm im Dezember 2023 den Betrieb auf. Der Bau der Nguya-FLNG-Anlage für Phase 2 wurde etwa 35 Monate nach Baubeginn abgeschlossen.

Eni ist seit 1968 in der Republik Kongo tätig und ist derzeit der führende Produzent von Begleit- und Nicht-Begleitgas im Land. Die Eigenproduktion wird im Jahr 2025 bei etwa 70.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen und soll bis 2026 auf etwa 110.000 Barrel pro Tag steigen.

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