Die Türkei hat Pläne angekündigt, ihre erste Ausschreibung für ein Offshore-Windenergiegebiet (YEKA) zu starten, nachdem die Genehmigungsverfahren für vier identifizierte Offshore-Standorte abgeschlossen sind, sagte Energie- und Naturressourcenminister Alparslan Bayraktar.
Bayraktar sagte, das Ministerium habe Offshore-Windgebiete in den Gewässern vor der Saros-Bucht, Gökçeada, Bozcaada und Edremit identifiziert und strebe bis 2035 eine Offshore-Windkapazität von 5 GW an.
„Als Ministerium haben wir vier separate Offshore-Standorte in den Gewässern vor der Saros-Bucht, Gökçeada, Bozcaada und Edremit identifiziert. Sobald die Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind, werden wir die erste türkische Ausschreibung für Offshore-Windparks (YEKA) durchführen. Unser Ziel ist es, bis 2035 eine Offshore-Windkapazität von 5.000 MW zu erreichen“, sagte Bayraktar.
Der Minister erklärte, Türkiye werde auch weiterhin YEKA-Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von mindestens 2 GW pro Jahr durchführen, wobei 1,5 GW im Jahr 2026 für Windenergie vorgesehen seien.
„2026 wird wahrlich das Jahr des Windes sein. Tatsächlich werden 1.500 MW der YEKA-Ausschreibungen für Windkraft bestimmt sein“, sagte Bayraktar.
Bayraktar erklärte auf dem Turkey Wind Energy Congress, dass die gesamte installierte Leistung der Türkei 125 GW übersteige, wobei erneuerbare Energien etwa 63 % ausmachten.
Er sagte, die installierte Windkraftkapazität sei von 20 MW im Jahr 2005 auf mehr als 15 GW gestiegen, wobei Windkraft im Jahr 2025 etwa 11 % der türkischen Stromerzeugung ausmachen werde.
Bayraktar wies außerdem darauf hin, dass die Türkei plane, bis 2035 rund 30 Milliarden US-Dollar in die Übertragungsinfrastruktur zu investieren und die installierte Gesamtkapazität von Wind- und Solarenergie bis dahin auf 120 GW zu erhöhen.