Das norwegische Energieministerium hat die APA 2026-Lizenzierungsrunde gestartet und damit die verfügbaren Explorationsflächen auf dem norwegischen Kontinentalschelf um 70 Blöcke in der Nordsee, der Norwegischen See und der Barentssee erweitert.
Das System „Awards in Predefined Areas“ (APA) deckt bereits erschlossene Explorationsgebiete ab und bietet Ölkonzernen einen planbaren Zugang zu Flächen, so das Ministerium.
Die Erweiterung umfasst auch Flächen, die zuvor für die 26. Lizenzierungsrunde im Jahr 2025 nominiert waren, die 2026 nicht stattfinden wird, teilte das Ministerium mit.
Die Bewerbungsfrist für APA 2026 endet am 1. September; die Vergabe der Stipendien wird Anfang 2027 erwartet.
„Die norwegische Öl- und Gasindustrie ist von entscheidender Bedeutung für Norwegen und Europa. Die Regierung gibt heute neue Explorationsgebiete im APA-Gebiet bekannt, um den Erdölsektor weiterzuentwickeln und so sicherzustellen, dass er weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Gesellschaft leistet, die Grundlage für gute Arbeitsplätze im ganzen Land bietet, unser Gemeinwohl sichert und zur Energiesicherheit Europas beiträgt“, sagte Jonas Gahr Støre, Norwegens Ministerpräsident.
„Jährliche Lizenzierungsrunden und gute, stabile und planbare Rahmenbedingungen sind unerlässlich, um die Ziele der norwegischen Erdölpolitik zu erreichen. Deshalb sind die heutige Ankündigung und die damit verbundene Erweiterung des APA-Gebiets so wichtig. Es ist wichtig, dass die Branche künftig auch neue, größere Möglichkeiten in diesen Gebieten sucht – nicht anstelle der Exploration in der Nähe bestehender Infrastruktur, sondern zusätzlich dazu“, fügte Terje Aasland, Norwegens Energieminister, hinzu.