Nexra, die Betriebs- und Wartungsdienstleistungsplattform von Cadeler, hat einen zusätzlichen Vertrag für eine Offshore-Windkampagne in Taiwan erhalten, die im Jahr 2026 durchgeführt werden soll.
Der Vertrag umfasst Betriebs- und Wartungsarbeiten an zwei Offshore-Windparks und wird mit dem Windkraftanlageninstallationsschiff „Wind Maker“ von Cadeler durchgeführt. Die Kampagne wird voraussichtlich drei bis vier Monate dauern.
Der Kunde wurde nicht genannt.
Die Auftragsvergabe folgt auf einen weiteren kürzlich abgeschlossenen Vertrag von Nexra über eine separate Betriebs- und Wartungskampagne, die ebenfalls von Wind Maker durchgeführt wird.
Nexra wurde 2025 als Cadelers eigene Serviceplattform für den Betrieb und die Wartung von Offshore-Windparks gegründet und zielt auf das wachsende Aftermarket-Segment ab, da weltweit immer mehr Windparks in die Betriebsphase eintreten.
„Die Sicherung solcher Kampagnen unterstreicht unsere Fähigkeit, schnell und flexibel dort und dann zu mobilisieren, wo unsere Kunden uns brauchen. Dank unserer vielseitigen Flotte, die weltweit im Einsatz ist, können wir kurzfristig reagieren und Einsätze in verschiedenen Jurisdiktionen sicher und effizient durchführen. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, die Betriebsphase von Offshore-Windparks zu unterstützen und gleichzeitig eine hohe Auslastung unserer Flotte zu gewährleisten“, so Jacob Gregersen, Chief Growth Officer von Cadeler.
Das Unternehmen gab an, dass die Nachfrage nach Wartung und dem Austausch wichtiger Komponenten zunehme, insbesondere bei größeren Turbinen im Leistungsbereich von 10-15 MW. Das Segment Betrieb und Wartung werde im Jahr 2025 etwa ein Fünftel des Umsatzes von Cadeler ausmachen.
„Mit zunehmender Reife der Offshore-Windmärkte steigt der Bedarf an zuverlässigem und leistungsstarkem Service. Dank unserer modernen Flotte und unserer etablierten Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum sind wir bestens aufgestellt, um unsere Kunden nicht nur bei der Installation, sondern während der gesamten Betriebsdauer ihrer Anlagen zu unterstützen“, ergänzte Mikkel Gleerup, CEO von Cadeler.